Sanierung eines historischen Kirchendachs








Bei diesem Projekt wurde die Sanierung eines historischen Kirchendachs durchgeführt. Der bauliche Zustand des Dachtragwerks war in Teilbereichen stark beeinträchtigt, insbesondere die Balkenköpfe wiesen erhebliche Schäden auf und mussten fachgerecht instand gesetzt werden.
Im Zuge der Arbeiten wurden die geschädigten Balkenköpfe ausgetauscht und angeflanscht, um die Tragfähigkeit des Dachtragwerks dauerhaft wiederherzustellen. Anschließend erfolgte der Rückbau der alten Dachlattung, die Montage einer neuen Lattung sowie die Neueindeckung mit Biberschwanzziegeln, angepasst an das historische Erscheinungsbild des Gebäudes.
Eine besondere Herausforderung stellte das ausragende Gesims dar, das mit einer Ausladung von nahezu 80 Zentimetern über die Außenmauer hinausragte. Dieses Bauteil durfte während der Sanierungsarbeiten nicht beeinträchtigt werden und erforderte eine sorgfältige statische und handwerkliche Lösung.
Im Bereich des Gesimsbands wurden Teile der Fußfette erneuert und das bestehende Tragwerk gezielt ergänzt. Zur sicheren Lastabtragung wurden gemauerte Brückenkonstruktionen ausgeführt, um das Gewicht des Dachüberstands gleichmäßig in die vorhandene Bausubstanz einzuleiten.
Die Sanierung erfolgte unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Vorgaben und mit dem Ziel, die historische Substanz zu erhalten und gleichzeitig eine dauerhafte, konstruktiv sichere Lösung zu schaffen.
- Dachtragwerkssanierung
- Austausch und Anflanschen von Balkenköpfen
- Neue Biberschwanzdeckung
- Instandsetzung historischer Gesimsbereiche
- Arbeiten nach denkmalpflegerischen Vorgaben
Sanierung einer historischen Schlosseinfahrt mit Kutscherremise















In diesem Projekt wurde die Schlosseinfahrt mit angebundener Kutscherremise eines denkmalgeschützten Gebäudekomplexes saniert. Das Mauerwerk war laut Denkmalschutz mehrere hundert Jahre alt und befand sich aufgrund jahrhundertelanger Einwirkung von Wind, Wasser und Witterung in einem stark geschädigten Zustand. Teilweise war die ursprüngliche Bausubstanz so weit zersetzt, dass zwischen den Steinen nur noch sandige Restmaterialien vorhanden waren.
Ziel der Maßnahme war die vollständige Instandsetzung unter größtmöglichem Erhalt der historischen Substanz. Erhaltenswerte Bauteile und Mauerwerksbereiche wurden sorgfältig gesichert und instand gesetzt. Stark geschädigte oder nicht mehr standsichere Abschnitte wurden fachgerecht zurückgebaut und in traditioneller Bauweise neu errichtet.
Die Arbeiten umfassten die komplette Sanierung des Mauerwerks, einschließlich umfangreicher Fugenarbeiten an Feldstein- und Backsteinmauerwerk. Teilbereiche des vorhandenen Putzes wurden erneuert, wobei bewusst darauf geachtet wurde, den bestehenden Zementputz aus früheren Bauphasen (DDR-Zeit) zu erhalten, sofern dieser noch tragfähig war. Lediglich stark abgewitterte und abgeplatzte Bereiche wurden instand gesetzt.
Die Mauerabdeckung wurde vollständig erneuert und als Biberschwanzabdeckung in Dachform ausgeführt. Diese Konstruktion gewährleistet einen sicheren Wasserablauf und schützt das Mauerwerk langfristig vor Feuchteschäden. Die neue Abdeckung wurde konstruktiv in das bestehende, sanierte Dach eingebunden.
Die Sanierung des Dachtragwerks und der Dacheindeckung selbst erfolgte durch eine befreundete Dachdeckerfirma, mit der wir eng zusammengearbeitet haben.
Das gesamte Projekt wurde in sehr enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde, einem Restaurator sowie dem zuständigen Bauamt umgesetzt. Die Zusammenarbeit war durchgehend konstruktiv und zielorientiert und führte zu einem fachlich und denkmalpflegerisch sehr zufriedenstellenden Ergebnis.
- Sanierung historischer Schlosseinfahrt
- Instandsetzung von Feldstein- und Backsteinmauerwerk
- Erhalt und Teilinstandsetzung bestehender Putzflächen
- Erneuerung der Mauerabdeckung mit Biberschwanzziegeln
- Enge Zusammenarbeit mit Denkmalschutz, Restaurator und Bauamt
Sanierung einer historischen Treppenanlage an einem Backsteingebäude
















Bei diesem Projekt wurde die Treppenanlage im Eingangsbereich eines historischen Backsteingebäudes mit Feldsteinsockel umfassend saniert und neu aufgebaut. Die vorhandene Feldsteinmauerwerkssubstanz war stark geschädigt und nur noch zu etwa 20 % erhalten, sodass eine vollständige Erneuerung erforderlich war.
Für die Treppenanlage wurden bewusst historische Naturstein-Treppenstufen sowie passende Abdeckplatten aus dem altbauspezialisierten Baustoffhandel verwendet. Ziel war es, eine Lösung zu schaffen, die sich material- und gestalterisch harmonisch in das bestehende Gebäude einfügt und dem historischen Charakter gerecht wird.
Das Feldsteinmauerwerk der Treppenanlage wurde vollständig neu aufgebaut. Die Abdeckung im oberen Bereich wurde in Backstein ausgeführt und optisch exakt auf das vorhandene Bestandsgebäude abgestimmt. Dadurch entstand ein Gesamtbild, das sich nahtlos in die bestehende Architektur einfügt und den Eindruck vermittelt, als sei die Treppenanlage bereits seit Jahrzehnten Bestandteil des Gebäudes.
Bereits im Vorfeld der Maßnahme wurde die Fassade des Gebäudes umfassend saniert, einschließlich Steinaustausch, Fugenausfräsung und Neuverfugung. Die Treppenanlage wurde zu einem späteren Zeitpunkt ergänzend umgesetzt und gestalterisch sowie konstruktiv auf die zuvor sanierten Fassadenflächen abgestimmt.
Zusätzlich wurden im Zuge der Arbeiten Blechabdeckungen an den Fensterbereichen ausgeführt, die ebenfalls aus unserem Gewerk stammen und sowohl funktional als auch optisch auf das Gesamtbild abgestimmt sind.
- Sanierung einer historischen Treppenanlage
- Neuaufbau von Feldsteinmauerwerk
- Verwendung historischer Naturstein-Treppenstufen
- Backsteinabdeckungen passend zum Bestandsgebäude
- Fassadensanierung inkl. Steinaustausch und Neuverfugung
- Ausführung von Blechabdeckungen an Fensterbereichen
Instandsetzung eines historischen Stadttors an einer Stadtmauer












Dieses Projekt umfasste die denkmalgerechte Instandsetzung eines historischen Stadttors im Bereich einer alten Stadtmauer. Die Bausubstanz des Bauwerks war über viele Jahrzehnte der Witterung ausgesetzt und wies entsprechend Schäden an Fugen, Putzflächen und einzelnen Mauerwerksbereichen auf.
Im Rahmen der Arbeiten wurden die Fugenflächen überarbeitet sowie vorhandene alte Putzflächen instand gesetzt, soweit dies möglich und sinnvoll war. Dabei galt der Grundsatz, nur das zu erneuern, was zwingend erforderlich war, und die vorhandene historische Substanz weitestgehend zu erhalten.
Im oberen Bereich des Bauwerks wurden lose und absturzgefährdete Bauteile gesichert, ausgebaut und fachgerecht neu eingemauert sowie verfugt. Kleinere konstruktive Unsicherheiten im Dach- und Übergangsbereich wurden ebenfalls behoben, um die Standsicherheit und den langfristigen Erhalt des Bauwerks sicherzustellen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Instandsetzung des umlaufenden Reliefbands. Die originalen Reliefsteine wurden hierfür sorgfältig ausgebaut und einer spezialisierten Ziegelbrennerei zur Verfügung gestellt. Auf Grundlage der Originale wurden die Reliefstücke originalgetreu neu gefertigt und gebrannt und anschließend wieder in das Bauwerk eingesetzt.
Im unteren Durchgangsbereich erfolgte eine partielle Überarbeitung der Fugen, ergänzt durch den Austausch einzelner vollständig beschädigter Steine. Hierbei kam unter anderem das historische Klosterformat zum Einsatz – ein großformatiger, teils unregelmäßig gebrannter Ziegel, der eigens beschafft und auf das Bestandsmauerwerk abgestimmt wurde.
Alle Arbeiten wurden unter strikter Einhaltung der Denkmalschutzvorgaben ausgeführt. Ziel war es, die historische Erscheinung des Stadttors zu bewahren und gleichzeitig die Substanz zu sichern, sodass das Bauwerk auch künftig in seinem ursprünglichen Charakter erhalten bleibt.
- Instandsetzung eines historischen Stadttors
- Überarbeitung von Fugen- und Putzflächen
- Sicherung und Neuvermauerung loser Bauteile
- Originalgetreue Neuanfertigung von Reliefsteinen
- Einsatz historischer Ziegel im Klosterformat
- Arbeiten nach Denkmalschutzvorgaben
Rohbau eines Anbaus an ein denkmalgeschütztes Wohngebäude


















Bei diesem Projekt wurde der Rohbau eines Anbaus an ein denkmalgeschütztes Wohngebäude ausgeführt. Ziel war es, eine konstruktiv saubere Erweiterung zu schaffen, die sich später fachgerecht mit dem bestehenden historischen Baukörper verbinden lässt.
Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu einer Kirche und der Lage im historisch sensiblen Umfeld galt der Baugrund als archäologisch relevanter Bereich. Entsprechend wurde der Aushub der Baugrube in Begleitung eines Archäologen durchgeführt. Die Erdarbeiten erfolgten kontrolliert und durften erst nach archäologischer Freigabe vollständig fortgesetzt werden.
Nach Abschluss und Freigabe der archäologischen Begleitung begann die eigentliche Bauphase mit dem Ausheben der Baugrube, der Herstellung der erforderlichen Abdichtungen im erdberührten Bereich sowie der Fundamentlegung. Anschließend wurde die Vorbereitung der Betonbodenplatte ausgeführt, um eine dauerhaft tragfähige Grundlage für den Anbau zu schaffen.
Im nächsten Bauabschnitt erfolgten die Mauerwerksarbeiten bis zur späteren Deckenebene. Nach dem Herstellen der Decke wurden die Bauteile fachgerecht abgedichtet und der Rohbau winterfest gesichert, da die Bauarbeiten in der kalten Jahreszeit planmäßig ruhen.
Die Maßnahme wurde bewusst so vorbereitet, dass im kommenden Frühjahr der Rückbau des bestehenden Daches am Altbau erfolgen kann. In diesem Zuge wird das neue Dachtragwerk hergestellt und der Alt- und Neubau konstruktiv miteinander verbunden, sodass eine funktionale und gestalterisch abgestimmte Einheit entsteht.
Alle Arbeiten wurden unter Berücksichtigung der denkmalgeschützten Bestandsstruktur, der archäologischen Vorgaben sowie in enger Abstimmung mit den zuständigen Stellen ausgeführt, um einen reibungslosen und rechtssicheren Bauablauf zu gewährleisten.
- Rohbau eines Anbaus an ein denkmalgeschütztes Wohngebäude
- Archäologisch begleiteter Baugrubenaushub
- Freigabe der Bauphase durch Archäologie
- Erdarbeiten, Abdichtung und Fundamentherstellung
- Vorbereitung und Herstellung der Betonbodenplatte
- Mauerwerksarbeiten bis zur Deckenebene
- Winterfeste Sicherung des Rohbaus
- Vorbereitung zur Verbindung von Alt- und Neubau
Neubau einer Feldsteinmauer mit Backsteinpfeilern







Bei diesem Projekt wurde eine komplett neue Feldsteinmauer mit integrierten Backsteinpfeilern errichtet. Die Mauer wurde nicht als Ersatz, sondern als Neubau geplant und ausgeführt und dient dem Bauherrn als Sicht- und Wetterschutz.
Die Konstruktion wurde vollständig neu aufgebaut und weist eine stattliche Höhe von mehreren Metern sowie eine Mauerstärke von rund 80 Zentimetern auf. Das Feldsteinmauerwerk wurde sorgfältig aufgemauert und fachgerecht verfugt, wobei besonderes Augenmerk auf eine gleichmäßige Optik und dauerhaft stabile Ausführung gelegt wurde. Die Backsteinpfeiler gliedern das Mauerwerk konstruktiv und gestalterisch und sorgen für zusätzliche Stabilität sowie ein harmonisches Erscheinungsbild.
Zum Zeitpunkt der Dokumentation ist die Mauer noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Mauerabdeckung wird im kommenden Frühjahr ausgeführt und bildet den abschließenden baulichen Schutz gegen Witterungseinflüsse. Die Ausführung der Abdeckung ist bereits vorbereitet und wird konstruktiv auf das bestehende Mauerwerk abgestimmt.
Durch die Kombination aus massivem Feldsteinmauerwerk und klassischen Backsteinpfeilern fügt sich die neu errichtete Mauer gestalterisch ruhig in die Umgebung ein und vermittelt trotz Neubau den Eindruck einer dauerhaften, zeitlosen Konstruktion.
- Neubau einer Feldsteinmauer
- Ausführung mit Backsteinpfeilern
- Mehrere Meter hohe und ca. 80 cm starke Konstruktion
- Fachgerechtes Aufmauern und Verfugen
- Vorbereitung der Mauerabdeckung
- Abschluss der Arbeiten im Frühjahr geplant
Sanierung einer historischen Zaunanlage an einem Schulgebäude












Bei diesem Projekt wurde die Sanierung einer historischen Zaunanlage an einem Schulgebäude ausgeführt. Die Anlage bestand aus einem Klinkersockel mit Backsteinpfeilern, zwischen denen Holzelemente eingesetzt waren. Ziel der Maßnahme war es, die bestehende Anlage substanzerhaltend zu erneuern und in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild zu bewahren.
Die Holzelemente der Zaunanlage entsprachen keinem Standardmaß und wiesen altersbedingte Schäden auf. Jedes einzelne Zaunelement wurde daher ausgebaut, vermessen und einer Tischlerei übergeben, wo es individuell und passgenau neu gefertigt wurde. Nach Abschluss der Tischlerarbeiten wurden die Holzelemente wieder fachgerecht in die bestehende Zaunanlage eingesetzt.
Die Pfeilerköpfe der Backsteinpfeiler waren stark geschädigt und konnten nicht erhalten werden. Für deren Erneuerung wurden eigene Schalungen hergestellt, um die Köpfe originalgetreu nachzubilden. In mehreren Arbeitsgängen wurden die neuen Pfeilerköpfe gegossen und farblich exakt an den ursprünglichen Rotton angepasst, sodass sie sich harmonisch in das bestehende Mauerwerk einfügen.
Das vorhandene Klinker- und Backsteinmauerwerk wurde sorgfältig geprüft. Alle Bauteile, die erhaltungsfähig waren, blieben bestehen und wurden instand gesetzt. Nur vollständig geschädigte Bereiche wurden ausgetauscht und erneuert. Die Arbeiten erfolgten in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege sowie dem zuständigen Bauamt, um den historischen Charakter der Zaunanlage zu bewahren.
Durch die Kombination aus handwerklicher Instandsetzung, individueller Neuanfertigung und behutsamer Erneuerung konnte die Zaunanlage in einen Zustand versetzt werden, der sowohl funktional als auch gestalterisch dem ursprünglichen Erscheinungsbild entspricht.
- Sanierung einer historischen Zaunanlage
- Klinkersockel mit Backsteinpfeilern
- Individuelle Neuanfertigung der Holzelemente durch Tischlerei
- Originalgetreue Erneuerung der Pfeilerköpfe mittels Schalung
- Erhalt und Instandsetzung vorhandenen Mauerwerks
- Arbeiten unter Begleitung von Denkmalpflege und Bauamt
Klinkerarbeiten an neu errichteten Schleusenbecken und Betriebsgebäuden








Bei diesem Projekt wurden die Klinkerarbeiten an neu errichteten Schleusenbecken sowie den dazugehörigen Betriebsgebäuden ausgeführt. Es handelt sich um einen kompletten Neubau, bei dem die Beton- und Rohbauarbeiten durch eine große, überregional tätige Baufirma übernommen wurden.
Unsere Leistung bestand in der fachgerechten Ausführung der Klinkerarbeiten, insbesondere der Innenverblendung der Schleusenbecken sowie der angrenzenden Gebäude. Dabei kam es auf eine präzise Verarbeitung, ein gleichmäßiges Fugenbild und eine hohe Ausführungsqualität an, da die Klinkerflächen dauerhaft den baulichen und betrieblichen Anforderungen der Schleusenanlage standhalten müssen.
Die Arbeiten wurden als Subunternehmen ausgeführt und eng in den Bauablauf des Hauptauftragnehmers eingebunden. Besondere Anforderungen ergaben sich aus den technischen Vorgaben der Anlage, den Maßtoleranzen des Rohbaus sowie den Anforderungen an Beständigkeit und Dauerhaftigkeit der Klinkeroberflächen.
Durch die abgestimmte Zusammenarbeit mit dem Hauptunternehmen konnten die Klinkerarbeiten termin- und qualitätsgerecht abgeschlossen werden. Das Projekt zeigt unsere Erfahrung im präzisen Sichtmauerwerk sowie unsere Fähigkeit, auch anspruchsvolle Neubauprojekte als zuverlässiger Partner umzusetzen.
- Neubau einer Schleusenanlage
- Innenverblendung von Schleusenbecken mit Klinkermauerwerk
- Klinkerarbeiten an zugehörigen Betriebsgebäuden
- Ausführung als Subunternehmen
- Zusammenarbeit mit großem Bauunternehmen
- Präzise und langlebige Ausführung von Sichtmauerwerk
Sanierung eines Balkons an einem Wohngebäude im Hafenbereich











Bei diesem Projekt wurde die Sanierung eines Balkons an einem Wohngebäude im Hafenbereich ausgeführt. Über einen längeren Zeitraum war es zu Undichtigkeiten im Balkonaufbau gekommen, wodurch Feuchtigkeit in die darunterliegende Wohneinheit eingedrungen war.
Zur fachgerechten Instandsetzung wurde der gesamte vorhandene Balkonaufbau vollständig zurückgebaut. Der Rückbau erfolgte bis auf die tragende Bodenplatte, um eine sichere Beurteilung und einen dauerhaft funktionierenden Neuaufbau zu ermöglichen.
Anschließend wurde die Abdichtungsebene vollständig erneuert, einschließlich aller notwendigen Anschlüsse und Übergänge. Darauf aufbauend erfolgte der Neuaufbau der Dämmung sowie das Herstellen eines neuen Estrichs, abgestimmt auf die baulichen Gegebenheiten und die spätere Nutzung des Balkons.
Im letzten Bauabschnitt wurde der Balkon bis zur fertigen Oberfläche neu hergestellt, einschließlich der Fliesenarbeiten. Ziel war es, eine dauerhaft dichte Konstruktion zu schaffen und gleichzeitig die Nutzung des Balkons wieder uneingeschränkt zu ermöglichen.
Da ein Zugang von außen nur eingeschränkt möglich war, erfolgten Teile der Arbeiten über die Wohneinheit. Hierbei wurde besonderer Wert auf Schutzmaßnahmen und eine saubere Ausführung gelegt, um Beeinträchtigungen für die Bewohner so gering wie möglich zu halten.
Durch die umfassende Sanierung konnte die Ursache der Durchfeuchtung dauerhaft beseitigt und der Balkon konstruktiv und funktional nachhaltig instand gesetzt werden.
- Balkonsanierung im Bestand
- Rückbau des alten Bodenaufbaus bis zur Bodenplatte
- Erneuerung der Abdichtung
- Neuaufbau von Dämmung und Estrich
- Herstellung des neuen Fliesenbelags
- Arbeiten in bewohnten Einheiten mit Schutzmaßnahmen
